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Ringvorlesung 1968: Gegen den inneren deutschen Notstand

Die Protestbewegung des Jahres 1968 und ihre Bedeutung für die Literatur sind ab Montag, 16. April, Thema der Ringvorlesung im Sommersemester 2018 im Filmhaus. 

Drei Oscar- Preisträger  - eine filmische Hommage an 1968

Das Filmhaus zeigt ab 9. April drei Spielfilme namhafter Regisseure, die sich mit dem Lebensgefühl in der Zeit der Studentenrevolte auf ästhetisch völlig unterschiedliche Weise auseinandergesetzt haben.

Die Filmreihe greift das Thema der neuen literaturwissenschaftlichen Ringvorlesung auf, die sich ab 16. April im Filmhaus mit der Bedeutung der Protestbewegung 1968 für die Literatur beschäftigt.  

Als Prolog zur Ringvorlesung zeigt das Filmhaus zum Semesterstart am Montag, 9. April, um 18 Uhr Michael Antonionis bittersüße Hommage an die Flower-Power-Bewegung aus dem Jahre 1970, der mit dem Soundtrack von Pink Floyd zum Kultfilm avancierte.

Am 30. April folgt die Hippie-Komödie „Taking Woodstock“ nach dem autobiografischen Roman von Elliot Tiber, in der Regisseur Ang Lee 2009 die Entstehungsgeschichte des legendären Woodstocks-Festivals verfilmte.

„Die Träumer“ von Bernardo Bertolucci aus dem Jahr 2003 schließt die Filmtrilogie am Pfingstmontag, 21. Mai, ab. Sein bildschönes Drama begleitet drei Jugendliche im politischen wie erotischen Taumel des Pariser Frühlings.

Die Filme laufen jeweils montags um 18 Uhr mit einer Einführung. Der Eintritt ist frei.

Filmprogramm

Über die Ringvorlesung

Die Veranstaltungsreihe „1968. Literatur und Revolution“ umfasst zwölf Vorträge und findet jeweils montags um 19 Uhr im Saarbrücker Filmhaus statt. Veranstaltet wird die Reihe von der Universität des Saarlandes und der Landeshauptstadt Saarbrücken.
 
Beginn ist am Montag, 16. April, mit einem Vortrag des Saarbrücker Literaturwissenschaftlers Sascha Kiefer über „Heinrich Böll und 1968“. Bereits am 9. April um 18 Uhr zeigt das Filmhaus als Prolog zur Ringvorlesung den Film „Zabriskie Point“ (USA 1970) von Michelangelo Antonioni – eine bittersüße Hommage an die Flower-Power-Bewegung aus dem Jahre 1970.