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Max Ophüls Preis: "AM TAG ALS BOBBY EWING STARB", Lars Jessen
Begründung
der Jury: "Wir haben uns für einen Film entschieden, der über seine
gesamte Länge vor allem eines bleibt: überraschend. Er führt uns
in eine politische Zeit, die bisher als humorfreie Zone galt. Auffällig ist
sein großzügiger, in keinem Moment ideologisch verkrampfter Blick auf
politische und private Verbohrtheiten - die erwartbare Abrechnung gerät zu
einer Liebeserklärung. Klug und mit leichter Hand inszeniert, besticht
der Film durch einen wissenden Blick: Das Kleine wird groß erzählt
- das Große klein. Der Regisseur breitet einen Fächer unterschiedlichster
Charaktere aus und bringt seine Schauspieler zu Höchstleistungen. Die zärtliche
Präzision, mit der er seine Figuren zeichnet, ohne sie zu denunzieren, nimmt
den Zuschauer gefangen. Wer seine Figuren liebt, darf über sie lachen. Wir
haben einen Film gesehen, der wie ein "Antidepressivum" wirkt - mit
einem großen Schuss Selbstironie. " |

Gewinnerfoto 2005 |
Filmpreis des saarländischen Ministerpräsidenten: "HALLESCHE KOMETEN
", Regie: Susanne Irina Zacharias
"(...) In ihrem
ersten Langfilm gelingt es der Regisseurin in zärtlicher Nähe zu ihren
Figuren zu sein. So verloren der Vater, so verzweifelt kämpfend der Sohn.
Wunderbare Schauspielerführung, ein unvorher-sehbares Buch, keine Kraftmeierei,
das Leben in Gefahr, dennoch voll Hoffnung. Jetzt muss dieser Film in unseren
Kinos gesehen werden." Der Förderpreis ging an Robert Talheim
für "NETTO". Die Nachwuchsdarstellerpreise erhielten:
Lavinia Wilson (ALLEIN) und Jacob Matschenz
(DAS LÄCHELN DER TIEFSEEFISCHE). Den Kurzfilmpreis erhielt Holger
Ernst für "RAIN IS FALLING". |