| Das Filmfestival Max Ophüls-Preis
feiert "Silberhochzeit" Mit diesen Worten eröffnete Kultusminister
Jürgen Schreier seine Rede zum 25. Jubiläum des deutsch-sprachigen
Nachwuchsfilmfestivals. Ebenso wie Kultusminister Schreier, versprach
auch Bürgermeister Breuer dem Filmfestival Max-Ophüls Preis seine Unterstützung
für die Zukunft. Festivalchef Boris Penth blickte erfreulich knapp zurück
auf 25 Jahre Festival. Genannt wurden die Namen der Geburtshelfer und Wegbegleiter
wie Oskar Lafontaine, Albrecht Stuby und Penth-Vorgängerin Christel Drawer.
Der städt. Zuschuss beträgt 357.900,-- €. Im Wettbewerb waren
15 Filme.
|
Max Ophüls Preis: "MUXMÄUSCHENSTILL", Marcus Mittermeier
Begründung
der Jury (Barbara Rudnik, Anne Wild, Matthias Brunner, Leander Haußmann,
Holly Fink) "Muxmäuschenstill" wirft sich mit bewundernswertem
Mut dem Publikum entgegen. Er wagt eine Gratwanderung und hält uns in Atem.
Eine zeitgemäße Geschichte, die sich dem Konsens vorgefertigter Meinungen
konsequent entzieht. Auf originelle, witzige und pointierte Weise jongliert der
Film mit unseren kulturellen Ikonen. Wir sind davon überzeugt, dass "Muxmäuschenstill"
in seiner Komplexität, seinem sati-rischen Humor und seinem gesellschaftlichen
Anspruch Maßstäbe setzen wird. Der Preis geht an den Regisseur des
Films, Marcus Mittermeier sowie an den Autor und Hauptdarsteller Jan Henrik Stahlberg.
|
Gewinnerfoto 2004 |
Filmpreis des saarländischen Ministerpräsidenten: "HURENSOHN",
Regie: Michael Sturminger
Begründung der Jury: "Hurensohn"
von Michael Sturminger beeindruckt dank eines sorgfältig gearbeiteten Drehbuches,
einer präzisen, unprätentiösen Regie und Kamera-Arbeit sowie eines
starken Schauspieler-Ensembles. Der Film ist - trotz seines Themas - wohltuend
unspekulativ und hat neben seiner berührenden Geschichte eine poetische Kraft,
die ihn weit über das etwas in Vergessenheit geratene Genre des klassischen
"Sittenfilms" hebt. Der Förderpreis ging an Peter Luisi
für "VERFLIXT VERLIEBT". Die Nachwuchsdarstellerpreise
erhielten: Johanna Bantzer („STRÄHL) und Stipe
Erceg („Yugotrip“). Den Kurzfilmpreis erhielt Karl
Bretschneider für "GRAUZONE". |