Erstmals unter der künstlerischen Leitung von Boris
Penth und organisiert von der Perspectives GmbH unter Geschäftsführer
Rainer Silkenbeumer. Ein neuer Festivalleiter, eine neue Organisationsform,
ein neuer Haupt-Spielort, das Multiplex-Kino "CineStar", ein Stahlrohr
als neue Siegestrophäe statt den bekannten blauen Herzen, ein neuer Trailer,
den langjährige Festivalfreaks auf Anhieb nicht unbedingt als "den"
Trailer wahrnehmen konnten - vieles ist neu bei dieser 24. Auflage des "Festivals
der blauen Herzen". Festivalchef Boris Penth wollte diesmal einiges anders
machen als bisher. Im Wettbewerb waren 17 Filme. Der städt. Zuschuss stieg
infolge der Privati-sierung von 247.276,-- € im Jahr 2002 auf 357.000,--
€.
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Max Ophüls Preis: MEIN ERSTES WUNDER, Regie: Anne Wild
Begründung
der Jury (Dr. Barbara Gröftner, Tanja Ziegler, Marie-Luise Schmidt, Marie-Lou
Sellem, Claudia Lenssen): "Das Debüt "Mein erstes Wunder"
von Anne Wild ist die in Visualität und Poesie außergewöhnliche
filmische Erzählung einer unmöglichen Liebe zwischen einem Mädchen
und einem Mann.Die Autorin und Regisseurin öffnet mithilfe ihrer großartigen
Protagonisten und einer herausragenden Kamera emotionale Räume und erreicht
eine Intensität jenseits der Klischees. " |
Die Gewinner des diesjährigen Festivals |
Filmpreis des saarländischen Ministerpräsidenten: OLTRE IL CONFINE,
Roland Colla
Begründung der Jury: "Ein wichtiges Thema
des diesjährigen Filmfestival Max Ophüls Preis waren die Kriege der
letzten zehn Jahre und ihre Nachwirkungen. Rolando Collas filmische Spurensicherung
"Oltre il confine" verknüpft die Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges
mit denen der jüngsten Balkankriege und schafft dadurch das Bewusstsein für
die andauernde Aktualität von Kriegstraumata in Europa.In der hervorragenden
Darstellung des bosnischen Schauspielers Senad Basic spiegeln sich eindrücklich
die Folgen der problematischen Asylpolitik Westeuropas. " Der Förderpreis
ging an Martin Gypkens für WIR. Die Nachwuchsdarstellerpreise
erhielten: Maria Simon („ERSTE EHE “) und David Rott
(„GANZ UND GAR“). Den Kurzfilmpreis erhielt Walter Westhoff
für DER PLAN DES HERRN THOMASCHEK. |