Aus über 300 Anmeldungen suchte der Auswahlbeirat
17 Wettbewerbsfilme (11 D, 3 CH, 3 A) aus, die es in den vom neu gewählten
saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller eröffneten
Festivaltagen zu betrachten galt. Der Blick über die Grenzen richtete sich
auf acht Spielfilme aus Jugoslawien. Im Kurzfilmprogramm gab es im Jahr 2000 in
Saarbrücken einen Film zu sehen, der später noch internationale Aufmerksamkeit
erfahren sollte: QUIERO SER von Florian Gallenberger, der dafür den Oskar
für den besten ausländischen Kurzfilm erhielt. Insgesamt zog das Festival
18334 Zuschauer in seinen Bann. Hier
finden Sie die offizielle Eröffnungsrede des saarländischen Ministerpräsidenten
....
Max Ophüls Preis: VERSCHWINDE VON HIER, Franziska Buch
Begründung
der Jury (Simon Aeby, Karin Baal, Susanne Freund, Ida Martins, Peter Rommel):
"Mit großer Sorgfalt und bemerkenswerter Liebe zu ihren Schauspielern
erzählt die Regisseurin die dicht inszenierte Geschichte einer emotional
packenden Vater-Sohn Beziehung. In präziser Bildsprache werden uns Anti-Helden
nahegebracht, ohne dass wir sie moralisch verwerfen. Auf der großen Leinwand
können sich die subtil beobachteten Charaktere und ihre Gefühle voll
entfalten." | |
Filmpreis des saarländischen Ministerpräsidenten: PAUL IS DEAD, Hendrik
Handloegten
Begründung der Jury: "Mit erfrischender Leichtigkeit
setzt der Regisseur sein originelles Thema in einen clever gemachten Unterhaltungsfilm
um. In dem Debüt zeigt er seine Begabung jugendliche Schauspieler zu führen
und sein Zielpublikum zu packen. Die Jury hofft, dass dieser schöne Film
seinen Weg ins Kino findet." Der Förderpreis ging an Barbara Albert
für NORDRAND. Der erstmals vom ZDF und dem Saarländischen Rundfunk vergebene
Drehbuchpreis (dotiert mit 25.000 DM) ging ebenso an Barbara Albert für ihr
Drehbuch zu NORDRAND.
| | Die Nachwuchsdarstellerpreise
erhielten: Henriette Heinze („Tolle Tage“) und Marco
Girnth („Holgi“). Den Kurzfilmpreis erhielt Florian Henckel-Donnersmarck
für DOBERMANN.
Der Max Ophüls Preis war dotiert mit 30.000 DM,
verbunden mit einer Verleihförderung in Höhe von 30.000 DM. Der Preis
des Saarländischen Ministerpräsidenten beinhaltete eine finanzielle
Förderung des Preisträgers mit 10.000 DM, verbunden mit einer Verleihförderung
in Höhe von 10.000 DM. | | |