Neuer künstlerischer Leiter des Festivals
wurde der Frankfurter Filmjournalist Martin Rabius, der in den Jahren zuvor bereits
mehrmals Mitglied der Interfilmjury des Ophüls-Festivals gewesen war.
» Presse-Info zum neuen Festivalleiter
Martin Rabius erhielt einen auf 2 Jahre befristeten Vertrag. Als Leiter des
neueingerichteten Amtes für kommunale Filmarbeit behielt Albrecht Stuby die
Direktion. Aus den über 100 Anmeldungen wurden 22 Filme für den
Wettbewerb ausgewählt. (7 BRD, 3 ehem. DDR, 7 A, 5 CH) Zwar konnte die
Zuschauerzahl den Rekord des Vorjahres nicht erreichen, hielt sich aber mit 22780
auf sehr hohem Niveau. | |
Das Festival widmete in diesem Jahr seine Retrospektive dem Schweizer
Regisseur » Clemens Klopfenstein,
der 1982 mit „Eine Nachtlang Feuerland“ Gewinner des Max Ophüls
Preises war. Als Europapremiere wurde im Rahmenprogramm Woody Allens Film „Alice“
einen Monat vor dem offiziellen Kinostart in Deutschland in Saarbrücken gezeigt.
Die Jury (Claudia Acklin, Bodo Fründt, Roland Gräf, Andreas
Gruber, Annette Niehues, Bettina Thienhaus) vergibt den Max Ophüls Preis
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NIE IM LEBEN, Helmut Berger Begründung der Jury: "Nie im Leben
spielt die Stärken des Wiener Blutes aus: ironische Skurrilität und
spielerische Verbindung von Schmäh und formaler Eleganz. Der respektlose
Blick auf Liebe, Geld und Opernball unterhält ohne zu verblöden."
Der Filmpreis des saarländischen Ministerpräsidenten ging
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HIMMEL ODER HÖLLE,
Wolfgang Murnberger Begründung der Jury: "Der Film fängt
aus der unvoreingenommenen Sicht eines neugierigen Kindes auf dem Dorfe das Welttheater
der menschlichen Existenz ein und geht dabei in seiner provokativen und brillanten
Montage zwischen Kino und Natur weit über den üblichen Heimatfilm hinaus."Mit
dem Förderpreis wurde Charly Weller für SCHLAMMBEISSER ausgezeichnet.
Die Nachwuchsdarstellerpreise erhielten in diesem Jahr Julia Jäger
(„Erster Verlust“) und Thomas Kretschmann („Der
Mitwisser“). Der Max Ophüls Preis war dotiert mit 25.000 DM, verbunden
mit einer Verleihförderung in Höhe von 20.000 DM. Der Preis des Saarländischen
Ministerpräsidenten beinhaltete eine finanzielle Förderung des Preisträgers
mit 10.000 DM, verbunden mit einer Verleihförderung in Höhe von 10.000
DM. |