Aus 72 eingegangenen Anmeldungen wählte
erstmals ein Auswahlausschuss (Dr. Michael Beckert, Dr. Alfons Dlugosch und Albrecht
Stuby) 28 Wettbewerbsbeiträge aus (18 BRD, 1 DDR, 5 CH, 4 A). Das Stiefel-Kino
wurde erstmals als Festivalort einbezogen. Die Besucherzahlen stiegen auf 6.889
an. Neben dem MAX OPHÜLS PREIS und mehreren Förderpreisen wurde auch
ein Leserpreis der Saarbrücker Zeitung sowie ein Publikumspreis vergeben.
Um weiterhin das aktuelle Filmschaffen aus der DDR in den MAX OPHÜLS
PREIS miteinzubeziehen, gab es im Hintergrund für dieses schwierige Unterfangen
auch Unterstützung durch Kontakte auf politischer Ebene, wie dieses Schreiben
vom damaligen Oberbürgermeister Lafontaine bezeugt: »
Brief an die Ständige Vertretung der DDR in der BRD
(Anfrage Jurymitglied DDR) Die Jury (Ruth Henry, Corinne Schelbert,
Karl Heinz Heymann, Hans Dieter Seidl, Niki List) vergab den Max Ophüls Preis
an: |
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PEPPERMINT FRIEDEN,
Marianne S. Rosenbaum Begründung der Jury: "Der Film zeigt in großer
künstlerischer und formaler Qualität die Nachkriegserlebnisse aus der
Sicht eines Kindes. ‚Peppermint Frieden' ist nicht nur Ausdruck einer Friedenssehnsucht
im weitesten Sinn, sondern auch in künstlerisch konsequent bewältigter
Manier ein Sinnbild für kindliche Erlebniskraft." Förderpreise:
Andreas Gruber für DRINNEN UND DRAUSSEN, Wieland Samolak für DER SPRINTER,
Bernhard Safarik für HUNDERENNEN und Doris Dörrie für MITTEN INS
HERZ. | |
Im Vorfeld der Planungen für das Festival von 1985 ist es
im Saarbücker Stadtrat im Zusammenhang mit der Jurybesetzung zum Eklat gekommen.
Der Vorfall wurde damals in einem Artikel der Saarbrücker Zeitung beschrieben:
» Streit um die Ophüls-Jury
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