| 14.-20.12.
(Do.-Mi.) 19.15 Uhr
FSK ab 12
Cannes 2006: Von einer Rückkehr
handelt der spanische Wettbewerbsbeitrag "Volver", in dem Kult-Regisseur
Pedro Almódovar seine beiden Protagonistinnen (Penélope Cruz, Lola
Dueñas) mit dem Phänomen konfrontiert, dass ihre verstorben geglaubte
Mutter (Carmen Maura) plötzlich vor ihnen steht. In dieser tragikomischen
Geschichte, die urecht den Drehbuchpreis erhielt, lässt Almódovar
seine "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs" wieder aufleben. Das
überzeugende Schauspiel des weiblichen Ensembles aus Penélope Cruz,
Carmen Maura, Lola Dueñas, Chus Lampreave, Yohana Cobo und Blanca Portillo
honorierte die Jury außerdem mit dem weiblichen Darstellerpreis. (Blickpunkt
Film) Im Wettbewerb um die Goldene Palme beim Filmfestival in Cannes liegt
der Spanier Pedro Almódvar mit "Volver" ganz vorne. Der Ehemann
liegt erstochen in der Küche, Raimunda (Penélope Cruz) ist gerade
dabei, die Leiche zu entsorgen, als es an der Tür klingelt. Ein Nachbar will
den Schlüssel deponieren und bemerkt etwas Blut an Raimundas Schulter. "Haben
Sie sich verletzt?" fragt er fürsorglich. "Ach, nur eine Frauensache",
meint Raimunda, und damit ist die Sache erledigt. Denn was können Männer
zu einer Frauensache sagen? "Volver" ist ein Frauenfilm, so weiblich,
wie ihn sich nicht mal Feministinnen ausdenken können, nur das schwule Muttersöhnchen
aus La Mancha: Pedro Almódovar, der Frauenversteher schlechthin. "Volver"
ist der bisher beste Film in Cannes. (P.H. in Sbr. Ztg.) |