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Woche vom 25.02. - 03.03.2010
Do. - Mo. 21.30 Uhr
Di. 19.45 Uhr
Mi. 17.30 Uhr
04. - 10.03. (Do. - Mi.) 21.15 Uhr
FSK ab 12
Liebe spielt sich auf jedem Flecken unserer Erde ab. Ob in Belgrad,
Rio de Janeiro, Marseille, Luxemburg, Brooklyn oder Tokyo - überall
verlieben sich Menschen, mal glücklich und mal unglücklich.
Sechs verschiedene Geschichten werden erzählt, die sich diesem
großen Thema widmen. So buhlt ein zurückhaltender Japaner
um das Objekt seiner Begierde, ein Geschäftsmann in Luxemburg
entdeckt seine Gefühle für einen jungen Mann, ein Paar
kämpft in Belgrad um die Existenz seiner Liebe und ein Taxifahrer
geht fast an seiner Eifersucht zu Grunde.
Mit der Musik der Indie-Rockband Naked Lunch, die "Universalove"
ein eigenes Album ("The Prophet") gewidmet hat, hat der
österreichische Regisseur Thomas Woschitz eine Art filmisches
Experiment geschaffen, in dem die einzelnen Episoden oft wie Musikvideos
anmuten. Er erhielt für seinen Film den Max-Ophüls-Preis
und wurde vor allem für die ästhetische und virtuose Machart,
den eigenen Rhythmus und die besondere Erzählweise gelobt.
Diese lassen auch an Kino-Künstler wie Wong Kar-wai oder Jim
Jarmusch denken. (Kino.de)
Überzeugende formale Originalität zeichnete den österreichischen
Beitrag "Universalove" von Thomas Woschitz aus und wurde
mit dem Max Ophüls Preis gewürdigt: kurze musikalisch
akzentuierte parallel erzählte Episoden um die Liebe in Marseille,
Tokio, Rio, Belgrad und Brooklyn. (Neues Deutschland)
Dass sich der Max Ophüls Preis vor allem auch als experimentelle
Spielwiese für den Filmnachwuchs sieht, wurde in diesem Jahr
in der Entscheidung der Jury für den eher sperrigen UNIVERSALOVE
offenkundig. In dem episodenhaft verschränkten Film von Thomas
Woschitz spielt die Musik von"Naked Lunch" eine Hauptrolle.
Der Reigen um das universelle Thema Liebe spielt in Brasilien, Belgrad,
Tokio, Luxemburg, Frankreich und New York. Die Kamera von Enzo Brandner
findet zu einer ganz eigenen, ungewöhnlichen Filmsprache und
zeichnet in magischen Bildern die unterschiedlichsten Facetten der
Liebe nach. (EPD-Film)
Viel vorgenommen hat sich der österreichische Regisseur Thomas
Woschitz: In "Universalove" lässt er den Blick über
die ganze Erde schweifen, über die Möglichkeiten (und
Grenzen) der Liebe in allen Ecken der Welt: eine tragische Romanze
in Marseille, die schüchtern erblühende Liebe eines Computerbastlers
in Tokyo, eine Eifersuchtsphantasie in New York. Woschitz inszeniert
mit filmischem Schwung eine große Collage aus Schicksalen,
Farben und Klängen - mit Musik der Band Naked Lunch. Da mögen
nicht alle Erzählstränge gleichermaßen interessant
sein (der in Tokyo wirkt etwas bemüht), aber als Gesamtwerk
ist dieser kosmopolitische Reigen packend und berührend. (tok,
Saarbrücker Zeitung)
Die Sehnsucht nach ozeanischen Gefühlen treibt auch "Universalove"
von Thomas Woschitz an, der etwas überraschend den Max-Ophüls-Preis
bekam - aber keineswegs unverdient: Mitreißend ist der Stilwille
des österreichischen Regisseurs, der zusammen mit der Band
Naked Lunch eine Art Pop-Film-Märchen kreierte, einen "choralen
Film", wie er ihn selbst nennt. Überzeugend auch sein
Gespür für Rhythmus und Bilder - das Narrative kommt dabei
zwangsläufig etwas zu kurz. Aber auch Woschitz' Thema ist das
Ringen um Nähe. In mehreren, parallel erzählten Geschichten
kämpfen die Menschen überall auf der Welt um Liebe - was
im Bild eines sich heftig im Wasser umschlingenden Männerpaars
kulminiert. So mächtig ist die Liebe (und die Sehnsucht danach),
dass sie das Getriebe der Welt am Ende stillstehen lässt. Ein
Segen? Oder ein Ende mit Schrecken? Solche ozeanischen Erfahrungen
- das erfuhr man in "Tausend Ozeane" von Luki Frieden
- erleben jedenfalls auch Patienten im Wachkoma. (M. Knoben, Südd.
Ztg.)
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