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01.03. (Mo.) 20.00 Uhr
Der Politikwissenschaftler Stephan Grigat, Wien, beleuchtet in seinem
Vortag aus seiner Sicht das Verhalten der israelischen und palästinensischen
Marxisten-Leninisten.
In dem Vortrag soll es nicht um all das Richtige und Wichtige gehen,
für das die israelische KP und ihre Vorläufer sich trotz
ihrer stalinistischen Grundhaltung eingesetzt haben. Eine, Darstellung
der sozialen und politischen Kämpfe im gewerkschaftlichen Bereich,
des feministischen und antirassistischen Engagements, oder auch
eine Würdigung der Bemühungen um die Aufrechterhaltung
humanistischer und rechtsstaatlicher Prinzipien in einer von Krieg
und Anti-Terror-Kampf geprägten Gesellschaft wurde einer Gesamtdarstellung
der israelischen Linken und des israelischen Antizionismus bedürfen,
die nicht nur in deutscher Sprache noch aussteht. Es geht vielmehr
um eine exemplarische Darstellung, des Verhaltens der israelischen
und palästinensischen Marxisten-Leninisten in entscheidenden
historischen Situationen: bei den Pogromen von 1929, während
des arabischen Aufstandes 1936 bis 1939, vom Zweiten Weltkrieg bis
zur Staatsgründung und während der antisemitischen Schauprozesse
im Ostblock. Mit dem Verhalten der Kommunisten während dieser
Ereignisse wurden Grundlagen geschaffen, die bis heute nachwirken
und in den Reaktionen der gegenwärtigen radikalen, antizionistischen
israelischen Linken auf den Machtzuwachs der Hamas, bei der Positionierung,
hinsichtlich des arabischen und islamischen Antisemitismus und in
der Einschätzung der iranischen Bedrohung ihren Nachhall finden.
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