Die 15-jährige
Angela wird nach einem Verkehrsunfall mit lebensgefährlichen Verletzungen
ins Krankenhaus eingeliefert. Die diensthabende Ärztin erkennt, dass sie
die Tochter eines Kollegen, des Chirurgen Timoteo ist. Timoteo weiß sofort
um Angelas geringe Überlebenschancen. Während er im Flur auf das ungewisse
Ende der langen Operation wartet, durchlebt er unter dem Schock der Ereignisse
die ihn prägendste Zeit seines Lebens noch einmal: seine leidenschaftliche
Liebesbeziehung zu Italia, einer einsamen Frau aus einem gänzlich anderen
Milieu, zu der er sich erst bekannte als es bereits zu spät war. Die Idee
zu diesem Film kam mir während der Lektüre des Buches. Gelegenheiten,
die man verpasst hat, weil man zu selbstsicher war - darum dreht sich die Geschichte.
Es war sehr anstrengend und gleichzeitig sehr einfach, diesen Film zu drehen;
es war, als würde ich Dinge an die Oberflache holen, die ich bereits kannte.
Meine Absicht war es, in den Film Körper, Seelen, Augen, Blicke hineinzulegen.
Ich habe mich nie davor gefürchtet, einen Film über den Schmerz zu machen.
(Sergio Castellitto) Nach einem Moped-Unfall wird ein Mädchen mit dem
Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, in dem auch ihr Vater arbeitet. In Erwartung
des Arztbescheids beginnt der Vater eine Introspektion und räsonniert über
das Verhältnis zu seiner heranwachsenden Tochter. Eine dramatische Geschichte
nach dem gleichnamigen Roman von Margaret Mazzantini.
OmU, FSK ab 12
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