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D: Anita Linda, Rustica Carpio, Tanya Gomez, Jhong Hilario, Ketchup
Eusebio
PHL 2009, 110 Min, OmU
15. - 21.7. (Do - Mi) 18.00, 20.30 Uhr
Ein tragisches Ereignis führt zwei Großmütter zusammen
- der Enkel der einen soll den Enkel der anderen erstochen haben.
Und beide haben ähnliche Sorgen, denn beide brauchen Geld.
Während Lola Sepa versucht, das Geld für die Beerdigung
ihres Enkels zusammen zu betteln, versucht Lola Puring das Geld
für die Gerichtsverhandlung und die Kaution ihres Enkels zusammen
zu bekommen. Mit seinem Film LOLA war der philippinische Regisseur
Brillante Mendoza 2009 bei den Filmfestspielen in Venedig vertreten.
Keine Schnörkel, keine Beschönigungen kennt dieser Film,
entwickelt in seinem unverfälschten Blick auf die großartig
besetzten Protagonisten eine Wahrhaftigkeit, die ihn in eine Reihe
mit den Meisterwerken des italienischen Neorealismus stellt. Ohne
je penetrant zu werden und in Sozialkitsch oder Sentimentalität
abzugleiten, werden überall bitterste Not, tiefer Schmerz und
Trauer auf der einen Seite und die Emotionslosigkeit der Behörden
mit der kalten Bürokratisierung des individuellen Schicksals,
aber auch Geschäftemacherei und Geldgier auf der anderen Seite
sichtbar. Unmissverständlich zeigt Mendoza auch, dass Geld
zwar materielle Not lindern kann, aber nicht den emotionalen Schmerz
und Verlust. Ein tiefbewegendes Plädoyer für die Menschlichkeit."
(Filmfestival Viennale)
"Lola beobachtet hartnäckig und detailversessen, wie
viel Mühe es macht zu existieren, wenn man kein Geld hat."
(TAZ)
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