26.-30.10.
(Do.-Mo.) 17.30, 19.30 Uhr 31.10 (Di.)
19.30, 21.30 Uhr 1.11. (Mi.) 22.00 Uhr 2.
-6.11. (Do.-Mo.) 19.30 Uhr 6.11. (Mo.) auch 15.00 Uhr
(Kino Grey Stars) 7.11. (Di.) 21.15 Uhr 8.11 (Mi.) 19.30 Uhr 9.
-15.11. (Do.-Mi.): Do.-Mi. 21.00, So. a. 16.00, Di. + Mi. auch . 17.00 Uhr 16.11.-22.11.
Do.-So. 17.00, Mo. 21.00, Di. 19.00 Uhr
Das Geschehen im Film
konzentriert sich in den Theatern, Konzertsälen, Hotels und Bistros der vornehmen
Pariser Avenue Montaigne. Hier kreuzen sich die Wege von neurotischen Künstlern
und bodenständigen Normalos, die einander ihre verpatzten Beziehungen, Enttäuschungen
und Verletzlichkeiten offenbaren. Komödie über das Theater des Lebens.
Daniele Thompsons Komödie über schwierige Orientierungswechsel im
Pariser Künstler-milieu ist einer der Überraschungshits des französischen
Kinojahrs. Knapp zwei Mio. Zuschauer amüsierten sich über die dritte
Regiearbeit der Autorin, die etwas brav und altmodisch, aber sympathisch und schwerelos
Wendemarken im Leben beleuchtet. Wie prägende Momente in der Biografie Thompsons
spielt auch ihr Film im Umfeld von Kunst und Künstlern. Das in Zusammenarbeit
mit Sohn Christopher entstandene Drehbuch pflegt das Wort zwischen Witz und Weisheit,
ist im Ton eher boulevardesk als bissig und stellt eine Reihe von Figuren vor,
mit denen man problemlos 105 Minuten verbringt. Cecile de France ("L'auberge
espagnole") spielt das Provinzgirl Jessica, das in Paris sein Glück
machen will. Als Kellnerin in einem Bistro, das in unmittelbarer Nähe zu
einem Konzertsaal und einem Theater liegt, lernt sie einen Konzertpianisten kennen,
der dem Kulturbetrieb entfliehen möchte. Außerdem begegnet sie einem
Senioren (Claude Brasseur), der sich von seiner Kunstsammlung, nicht aber von
seiner jungen Freundin trennen will, und einem Star der leichten TV- und Theaterunterhaltung,
der sich nach ernsten Rollen sehnt. Diese von Valérie Lemercier verkörperte
Figur ist die interessanteste wie auch komischste des Films. Sydney Pollack, der
Lemercier bereits selbst in "Sabrina" besetzte, ist als berühmter
Regisseur das Ziel ihrer beruflichen Sehnsüchte. Er zeigt die Lösung
ihres Dilemmas, als er bei der Aufführung einer Feydeau-Farce, in der Lemerciers
Catherine mit komödiantischer Überzeichnung arbeiten muss, am lautesten
lacht. Am Ende erkennt Catherine ihren Wert und ihre Berufung, versöhnt sich
Brasseur mit seinem Sohn, an dessen Seite schließlich Jessica einen Platz
in ihrem Leben findet. Die Liebe triumphiert. (Blickpunkt Film)
FSK
ab 6 |