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DIE ERDE VON OBEN Renaud Delourne

Der Fotograf Yann Arthus-Bertrand erregte im Jahr 2000 mit seiner Ausstellung "Die Erde von oben" immenses Aufsehen. Diese 170 poetischen, wunderschönen Luftaufnahmen entwickelten eine ungemeine Faszination, der sich kaum jemand entziehen konnte. Der ehemalige Journalist, TV-Macher und Produzent Renaud Delourme war derart gefangen von der Schönheit der Werke, dass er Arthus-Bertrand davon überzeugen konnte, einen Film daraus machen zu dürfen.
Technisch ist die sehr freie Dokumentation der Schöpfungsgeschichte außergewöhnlich und beachtlich. Nachdem sich der Betrachter nach einer gewissen Zeit daran gewöhnt hat, dass er in "Die Erde von oben" kein einziges bewegtes Bild zu sehen bekommt, beginnt die einzigartige Bilddynamik zu wirken. Daniel Marchetti, Experte für Spezialeffekte und Bildanimation, erschuf eine Technik, die es Regisseur Delourme erlaubte, den Fotos von Arthus-Bertrand eine dynamische Ebene zu geben. Die Kamera zoomt über die Bilder und dabei wird ein Gefühl von Raumtiefe erzeugt. In Kombination mit den grandiosen Aufnahmen ist der Film ein Fest für die Augen des Zuschauers. Immer wieder stockt einem der Atem vor derart außergewöhnlich komponierten Fotos. (C. Baumgard)
"Die Erde von oben" ist ein Portrait unseres Planeten, ein episches Werk über das ebenso schöne wie zerbrechliche Antlitz der Welt. Der Film von Renaud Delourme basiert auf den Fotografien von Yann Arthus-Bertrand, die im gleichnamigen Bestseller erschienen sind. Die bildgewaltige Dokumentation entführt den Zuschauer zu den faszinierendsten Orten unseres Planeten, die sich dem Betrachter aus einem völlig neuen Blickwinkel präsentieren.
Angelehnt an die biblische Schöpfungsgeschichte ist der Film in sieben Kapitel gegliedert: Genesis, Mensch, Sinne, Babel, Das Chaos und die Ordnung, Zivilisation und Terra Incognita. Beginnend mit dem Motiv des Herzen von Voh in einem Mangrovengebiet in Neukaledonien geht die Reise über Kamelkarawanen in der Afrikanischen Wüste, über die Wolkenkratzer der Millionenstadt Tokyo, den Seenpalast von Rajasthan, die pfeilförmigen Minarette der Hagia Sophia in Istanbul bis hin zu der vierhundert Jahre alten Eiche von Vezelay. Der Vater und sein Sohn unternehmen nicht nur eine geographische, sondern auch eine historische und philosophische Weltreise, die zu den Ursprüngen unserer Kultur zurückführt.
Schritt für Schritt ist der Film dem Gegensatz "Mensch" und "Natur" auf der Spur. Der Dialog zwischen den Erzählern verdeutlicht dem Betrachter, wie verletzlich unsere Welt ist und wie groß letztlich auch die Verantwortung jedes Einzelnen für das Fortbestehen unseres Planeten.
"Die Erde von oben" ist eine Ode an eine unabdingbare Versöhnung zwischen Mensch und Natur, eine freie Interpretation der Entstehung der Erde, der Schönheit, der Vitalität sowie des menschlichen Schicksals.
Im Film werden die beeindruckenden Bilder von der wunderbaren Musik von Armand Amar untermalt und belebt, der zwei Jahre an den Kompositionen zum Film arbeitete. Dabei ließ er sich von den Musik-traditionen der verschiedensten Länder inspirieren und lässt so den Zuschauer neben der visuellen Reise auch eine musikalische erleben.
Aus über 170 Bildern von Yann Arthus-Bertand wurde mit einer unglaublich aufwändigen Technik von Daniel Marchetti, einem Experten für Spezialeffekte und Bildanimation, ein stilistisch unverwechselbarer Film geschaffen, der besonders durch seine Bilddynamik besticht. (Zelluloid.de)
Doku., FSK ab 6

Datum Uhrzeit
28.09.-01.10. (Do.-So.) 16.30,18.00 Uhr
02.-04.10. (Mo.-Mi.)16.30, 20.15 Uhr
05.+06.10. (Do.+Fr.)17.30 Uhr
07.+08.10. (Sa.-So.)16.00 Uhr
09.10. (Mo.) 15.15 Uhr
10.+11.10. (Di.+Mi.)17.30 Uhr