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D: Brad Pitt, Cate Blanchett, Tilda Swinton, Julia Ormond, Elias
Koteas
USA 2008, 168 Min, FSK ab 12, engl. Originalfassung
17.03. (Mi.) 20.00 Uhr
New Orleans im Jahr 1918: Benjamin Button (Brad Pitt) schockiert
schon bei der Geburt seinen Vater - er hat den Körper eines
80-Jährigen! Prompt legt ihn der Papa vor die Tür eines
Altenheims. Das seltsame Kind wächst herun und als Benjamin
die 30-jährige Daisy (Cate Blanchett) trifft, verliebt er sich
in sie und beginnt eine Beziehung. Die wird jedoch von der Sorge
überschattet, dass sie sich auseinander entwickeln: Während
Daisy altert, wird Benjamin immer jugendlicher.
Eine märchenhafte Zeitreise hat der für ungewöhnliche
Filme bekannte David Fincher ("Fight Club") mit großem
Staraufgebot verfilmt und rafft ein ganzes Jahrhundert Geschichte.
Die namhafte Vorlage dazu lieferte eine Kurzgeschichte von Weltliterat
F. Scott Fitzgerald. (kino.de)
Der seltsame Fall des Benjamin Button ist ein zutiefst beeindruckender,
berührender Film, der tief eintaucht in die Lebensgeschichte
einer ungewöhnlichen Liebe und eines turbulenten Jahrhunderts.
Ein wahrhaft großer Film über die wichtigsten Fragen
des menschlichen Lebens als Introperspektive: wie man sein Leben
verbringt, den ersten Kuss und die dadurch auslösende Sehnsucht
der Liebe, dass man keine Zeit zu verschwenden hat, dass das Leben
kurz ist, Hoffnung auf innere Ruhe und Weisheit im Leben irgendwann
besteht, die Bedeutung der Melancholie, der Einsamkeit und des Schicksals,
die ständige Unruhe als Suche nach etwas, die Erkenntnis, dass
eben nichts ewig währt, dass man manches aber auch niemals
vergisst ...
Beeindruckend sind besonders auch die beiden Hauptdarsteller Cate
Blanchett und Brad Pitt. Ob im hohen Alter, als Mann in den besten
Jahren oder als Twen mit deutlicher Marlon Brando Attitüde
- Brad Pitt ist in jeder Szene überzeugend, sexy und ungeheuer
charismatisch. Wieder einmal zeigt sich, dass David Fincher und
Brad Pitt, die bereits Sieben und Fight Club gemeinsam realisierten,
eine bestens funktionierendes Team sind, welches viele verschiedene
Genres beherrscht.
Auch wenn der Zuschauer von Anfang an weiß, dass die Liebe
zwischen Daisy und Benjamin aufgrund der besonderen Umstände
kaum gut ausgehen kann: Die Vielzahl an Puzzlestücken, Epochen,
historischen Miniaturen und Querverweisen machen aus dem Film nicht
nur ein großes Liebesdrama, sondern auch einen anregenden
Ausgangspunkt für Überlegungen über Zeit und Vergänglichkeit,
über die Liebe, das Schicksal und die Launenhaftigkeit des
Glücks. (kino-zeit.de)
Aus einem ebenso originellen wie skurrilen Plot entwickelt F. Scott
Fitzgerald eine konsequente, temporeiche, mit einem Feuerwerk von
witzigen Einfällen gespickte tragikomische Erzählung.
"Der seltsame Fall des Benjamin Button" ist eine literarische
Perle. (dieterwunderlich.de)
"Nach meiner Meinung ist es nie zu spät oder in meinem
Fall zu früh, der zu sein, der man sein will. Es gibt keine
zeitliche Begrenzung. Fang damit an, wann du willst. Du kannst dich
ändern oder so bleiben wie du bist. Es gibt keine Regel. Du
kannst das Beste daraus machen oder das Schlechteste.
Ich hoffe du machst das Beste daraus. Ich hoffe du siehst erstaunliche
Dinge. Ich hoffe du erlebst Gefühle wie nie zuvor. Ich hoffe
du begegnest Menschen, die die Welt anders sehen als du. Ich hoffe
du lebst ein Leben, auf das du stolz sein kannst. Und wenn es nicht
so ist, dann hoffe ich du reißt dich zusammen und fängst
nochmal von vorne an." (Filmzitat)
3 Oscars für Ausstattung, Make-up sowie Visual Effects
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