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PHL 2005, 76 Min, OmU
FSK ab 16
31.7. - 4.8. (Sa - Mi) 18.30 Uhr
MASAHISTA (Der Masseur, 2005) Mendozas erster Film war eine Auftragsarbeit,
die er in nur acht Tagen auf digitalem Video abdrehte. Protagonist
von MASAHISTA ist der 20-jährige Iliac. Er arbeitet in einem
kleinen Massagesalon in Manila, der Dienste für die männliche
Kundschaft anbietet. Iliacs Arbeit folgt dem immer gleichen Ritual:
die Entkleidung und Ölmassage der Kunden als Vorspiel für
den sexuellen Akt. Als sein Vater stirbt, nimmt Iliac als ältester
Sohn eine wichtige Rolle bei den Begräbnisfeierlichkeiten in
der Provinz ein. Diese beiden so unterschiedlichen Lebenswelten
Iliacs werden von Mendoza in einer Weise kontrastiert, die die Ähnlichkeiten
der rituellen Handlungen sichtbar macht. (Arsenal Kino Berlin)
"Eigentlich ist ein Masseur doch dasselbe wie eine Hure",
meint ein Kunde geringschätzig. Genau so behandelt man die
in dem Salon arbeitenden Jungs auch.
Das Klientel kommt nicht allein wegen der Massage, sondern hauptsächlich
wegen dem All Inclusive Service. Außer Küssen auf den
Mund ist darin wirklich alles inbegriffen. Der 20-jährige Iliac
(Coco Martin) arbeitet in diesem heruntergekommenen Etablissement
unter unwürdigsten Bedingungen: miserable Bezahlung, mangelnde
Hygiene, devote Unterordnung. Der Kunde ist King und darf sich aus
einer Schar von Willigen seinen Favoriten aussuchen. Eine dumme
Verwechslung bringt dem unterbeschäftigten Iliac einen Stammkunden
(Allan Paule) ein. Iliacs gesamter Verdienst geht an seinen leberkranken
Vater. Dessen plötzlicher Tod zieht eine Reise nach sich -
zurück in die Provinz nach Pampanga und somit in seine Vergangenheit.
(
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2005 wurde der philippinische Indie mit dem Goldenen Leoparden in
der Kategorie Videowettbewerb ausgezeichnet. (unnikath.com)
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