Home
 
  Übersicht nach Filmen
  Aktuelle Infos
  Filmscene
  VHS
  Förderverein Filmhaus
 Programm Vorschau
  Max Ophüls Preis
  Wolfgang Staudte
Preis
  Franz Hofer Preis
  Filmhaus Award
 Kinosommer
 Angebot Filmplakate
 Eintrittspreise
 Internet-Bon
 Anfahrt
 Kontakt
 Links
AUF DER ANDEREN SEITE DES BETTES Pascale Pouzadoux

28. 1.- 03.02. (Do. - Mi.) 18.00, 20.00 Uhr
04. - 10.02. (Do. - Mi.) 16.15, 19.00 Uhr
11. - 17.02. (Do. - Mi.) 19.30 Uhr

Programm vom 18.02. - 24.02.2010

Do. - So. 17.30 Uhr
Di. 20.45 Uhr
Mi. 18.45 Uhr

Woche vom 25.02. - 03.03.2010
Do. - Mi. 19.00 Uhr

FSK ab 12

Wenn Gatte Hugo abends nach Hause kommt, nervt er seine gestresste Frau Ariane mit seinen Ansprüchen. Sie als Hausfrau mache sich ja sowieso nur einen schönen Lenz. So steht ihre Ehe nach zehn Jahren vor dem Aus. Ariane schlägt ihm einen Rollentausch vor: Sie wird Chefin in seiner Firma und er sorgt für die zwei Kinder, den Haushalt und Verkauf ihrer Schmuck-Kollektion. Das Paar zieht es durch und lässt sich dabei von einem Pseudopsychologen coachen.
In Frankreichs turbulenter Erfolgskomödie versuchen die populären Stars Sophie Marceau und Dany Boon in der Ehe den Rollentausch.
Ob sie nun als "D'Artagnans Tochter" Degenduelle ficht, sich als Bond-Gegnerin im Bett räkelt wie in "Die Welt ist nicht genug" oder in "Lol" die Mutter am Rande des Nervenzusammenbruchs spielt, Sophie Marceau punktet immer mit verführerischem Charme. Diesmal gerät sie mit Dany Boon als Partner in die Midlife-Crisis, die bei dem Paar aus der französischen Bourgeoisie auf jeden Fall zu früh kommt: Ariane ist Mutter von zwei Kindern und stresst sich den ganzen Tag. Wenn Göttergatte Hugo abends nach Hause kommt, nervt er mit Ansprüchen an die Hausfrau, die sich seiner Meinung nach sowieso nur einen schönen Lenz macht. Als die Ehe nach zehn Jahren vor dem Aus steht, schlägt sie ihm vor, die Rollen zu tauschen. Sie wird Chefin in seiner Firma und er sorgt für Kinder, Haushalt und Verkauf ihrer Schmuck-Kollektion. Trotz Maulerei der Kinder: Das Paar will es wissen und lässt sich bei dem unsicheren Unterfangen von einem Gerichtsvollzieher und Pseudopsychologen coachen. Nach kleinen Stolpersteinen mimt sie perfekt den weiblichen Boss und lässt auch einen Quickie mit dem Beau der Firma nicht aus, er schlägt sich als Hausmann mit Einkauf, Waschmaschine und verbranntem Braten herum, hat gute Karten bei Schmuckkundinnen und der Freundin seiner Angetrauten.
Das Gespann Marceau und Boon machen diese nicht gerade moderne Ehekomödie trotz konventioneller Dramaturgie unterhaltsam, sie nehmen gesellschaftliche Konventionen und sich selbst rigoros auf die Schippe. So verzeiht man ihr die Heulerei und ihm die Softie-Nummer. Rollentausch bringt hier nicht den tollen Rausch, sondern sorgt lediglich für einen Kater. Vorhersehbar geht alles seinen Gang. Am Ende heißt es: Alles auf Anfang. Der Blick auf die diffizile Beziehung zwischen Mann und Frau und die Fallstricke der Emanzipation verwehrt sich mit Lust der Realität des Alltags, jongliert mit herkömmlichen Klischees und festigt sie sogar, löst das Unbehagen darüber durch Überspitzung und mit dem Mittel der Parodie aber schnell wieder auf. Fazit: Manchmal reicht es nicht, nur von der einen Seite des Bettes auf die andere zu wechseln. mk.
Der Film feierte in den französischen Kinos einen riesigen Erfolg beim Publikum. Am Startwochenende kamen allein 517.597 Zuschauer. Insgesamt verfolgten über zwei Millionen Franzosen, wie sich Dany Boon und Sophie Marceau auf der anderen Seite des Bettes schlagen. Sophie Marceau, die in dem 80er-Jahre-Kultfilm "La Boum - Die Fete" als aufmüpfiger Teenager bekannt wurde, beweist hier ihr komödiantisches Talent als überlastete Mutter und perfekte Ehefrau. Die Rolle tauscht sie mit Dany Boon als ihrem erfolgreichen und gestressten Ehemann. Frankreichs neuer Superstar Dany Boon feierte mit seiner Komödie "Willkommen bei den Sch'tis" einen unglaublichen Erfolg.