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28. 1.- 03.02. (Do. - Mi.) 18.00, 20.00 Uhr
04. - 10.02. (Do. - Mi.) 16.15, 19.00 Uhr
11. - 17.02. (Do. - Mi.) 19.30 Uhr
Programm vom 18.02. - 24.02.2010
Do. - So. 17.30 Uhr
Di. 20.45 Uhr
Mi. 18.45 Uhr
Woche vom 25.02. - 03.03.2010
Do. - Mi. 19.00 Uhr
FSK ab 12
Wenn Gatte Hugo abends nach Hause kommt, nervt er seine gestresste
Frau Ariane mit seinen Ansprüchen. Sie als Hausfrau mache sich
ja sowieso nur einen schönen Lenz. So steht ihre Ehe nach zehn
Jahren vor dem Aus. Ariane schlägt ihm einen Rollentausch vor:
Sie wird Chefin in seiner Firma und er sorgt für die zwei Kinder,
den Haushalt und Verkauf ihrer Schmuck-Kollektion. Das Paar zieht
es durch und lässt sich dabei von einem Pseudopsychologen coachen.
In Frankreichs turbulenter Erfolgskomödie versuchen die populären
Stars Sophie Marceau und Dany Boon in der Ehe den Rollentausch.
Ob sie nun als "D'Artagnans Tochter" Degenduelle ficht,
sich als Bond-Gegnerin im Bett räkelt wie in "Die Welt
ist nicht genug" oder in "Lol" die Mutter am Rande
des Nervenzusammenbruchs spielt, Sophie Marceau punktet immer mit
verführerischem Charme. Diesmal gerät sie mit Dany Boon
als Partner in die Midlife-Crisis, die bei dem Paar aus der französischen
Bourgeoisie auf jeden Fall zu früh kommt: Ariane ist Mutter
von zwei Kindern und stresst sich den ganzen Tag. Wenn Göttergatte
Hugo abends nach Hause kommt, nervt er mit Ansprüchen an die
Hausfrau, die sich seiner Meinung nach sowieso nur einen schönen
Lenz macht. Als die Ehe nach zehn Jahren vor dem Aus steht, schlägt
sie ihm vor, die Rollen zu tauschen. Sie wird Chefin in seiner Firma
und er sorgt für Kinder, Haushalt und Verkauf ihrer Schmuck-Kollektion.
Trotz Maulerei der Kinder: Das Paar will es wissen und lässt
sich bei dem unsicheren Unterfangen von einem Gerichtsvollzieher
und Pseudopsychologen coachen. Nach kleinen Stolpersteinen mimt
sie perfekt den weiblichen Boss und lässt auch einen Quickie
mit dem Beau der Firma nicht aus, er schlägt sich als Hausmann
mit Einkauf, Waschmaschine und verbranntem Braten herum, hat gute
Karten bei Schmuckkundinnen und der Freundin seiner Angetrauten.
Das Gespann Marceau und Boon machen diese nicht gerade moderne Ehekomödie
trotz konventioneller Dramaturgie unterhaltsam, sie nehmen gesellschaftliche
Konventionen und sich selbst rigoros auf die Schippe. So verzeiht
man ihr die Heulerei und ihm die Softie-Nummer. Rollentausch bringt
hier nicht den tollen Rausch, sondern sorgt lediglich für einen
Kater. Vorhersehbar geht alles seinen Gang. Am Ende heißt
es: Alles auf Anfang. Der Blick auf die diffizile Beziehung zwischen
Mann und Frau und die Fallstricke der Emanzipation verwehrt sich
mit Lust der Realität des Alltags, jongliert mit herkömmlichen
Klischees und festigt sie sogar, löst das Unbehagen darüber
durch Überspitzung und mit dem Mittel der Parodie aber schnell
wieder auf. Fazit: Manchmal reicht es nicht, nur von der einen Seite
des Bettes auf die andere zu wechseln. mk.
Der Film feierte in den französischen Kinos einen riesigen
Erfolg beim Publikum. Am Startwochenende kamen allein 517.597 Zuschauer.
Insgesamt verfolgten über zwei Millionen Franzosen, wie sich
Dany Boon und Sophie Marceau auf der anderen Seite des Bettes schlagen.
Sophie Marceau, die in dem 80er-Jahre-Kultfilm "La Boum - Die
Fete" als aufmüpfiger Teenager bekannt wurde, beweist
hier ihr komödiantisches Talent als überlastete Mutter
und perfekte Ehefrau. Die Rolle tauscht sie mit Dany Boon als ihrem
erfolgreichen und gestressten Ehemann. Frankreichs neuer Superstar
Dany Boon feierte mit seiner Komödie "Willkommen bei den
Sch'tis" einen unglaublichen Erfolg.
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