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D: Negra Li, Cindy Mendes, Leilah Moreno, Jacqueline Simão,
Diamante Thaíde.
Brasilien 2006. 89 Min, FSK ab 12 empfohlen, OmU
25. - 31.03. (Do. - Mi.) 19.00 Uhr
In den Außenbezirken der größten Stadt Südamerikas
kämpfen 4 schwarze Frauen um ihren Traum: Sie wollen mit ihrer
Rap-Gruppe "Antônia" Geld verdienen. Mit Talent
und Ausdauer gelingen ihnen tatsächlich erste Erfolge. Doch
in einer Welt voller Gewalt, Armut und Chauvinismus müssen
die Frauen einige Hindernisse überwinden. Jeder Charakter des
abendfüllenden Spielfilms ist deshalb von einer starken Kämpfernatur
geprägt. Den Fokus legt die Filmemacherin Tata Amaral dabei
auf die brodelnde kulturelle Szene in den Randbezirken São
Paulos.
Der brasilianische Film ANTÔNIA erzählt von 4 Freundinnen
aus einem Elendsviertel vor São Paulo, die von einer gemeinsamen
Musikkarriere träumen. Mit ihrer Rap-Gruppe feiern sie tatsächlich
bald erste Erfolge. Doch ihnen wird klar, dass Talent alleine nicht
ausreicht: Sie müssen hart kämpfen, um in einer Welt voller
Armut, Chauvinismus und Gewalt zu überleben. Preta, Barbarah,
Mayah und Lena sind seit ihrer Kindheit Freundinnen. Sie leben in
Vila Brasilândia, einem armen Vorort von São Paulo.
Es ist ihr Traum mit ihrer Musik Karriere zu machen. Deshalb nutzen
sie jede Gelegenheit, um als Backgroundsängerinnen aufzutreten.
Als ein Manager auf sie aufmerksam wird, kommen sie ihrem Ziel näher.
Mit einem Repertoire aus Rap, Pop, Soul und MPB (Música Popular
Brasileira) touren sie mit ihrer eigenen Gruppe "Antônia"
durch Clubs und singen bei ausgewählten Partys. Obwohl der
Weg mühselig ist, vergessen die Vier dabei nie was sie wollen:
Ruhm, Geld und ein Leben außerhalb der Armenviertel. Doch
gerade als die Frauen erste Erfolge feiern und ein Weg aus dem Elend
absehbar wird, holt der Alltag sie wieder ein. In einem Anflug von
Eifersucht zerstreitet sich Preta mit Mayah. Lena beugt sich dem
Druck ihres Mannes, der ihr verbietet zu rappen. Barbarah muss schließlich
miterleben, wie der Freund ihres Bruders nach einer brutalen Schlägerei
stirbt. Am Ende will keine der Freundinnen die Chance auf ein besseres
Leben verpassen. Sie versuchen die Herausforderungen zu meistern
und entschließen sich weiter gemeinsam zu singen.
"Faszinierender und bewegender Musikfilm aus Brasilien"
(
) "Lebendig und mitreißend" (LOS ANGELES
TIMES)
"Keine gezuckerte Gute-Laune-Pille, sondern eine echte Story
mit Tiefgang" (VARIETY)
"Energiegeladen...mit einem tiefen Verständnis für
Freundschaft" (
) "Wenn die Gruppe (ANTÔNIA)
eine Acapella-Version von 'Killing me softly' singt, stockt einem
der Atem." (THE NEW YORK TIMES)
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