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ESP 2009, 128 Min, OmU (eusk/bask)
FSK noch nicht vorgelegt
Josean Bengoetxea, Cristhian Esquivel, Mamen Pivera, Pilar Rodríguez
15.04. (Do) 17.30, 20.30 Uhr
16. - 21.04. (Fr - Mi) 20.30 Uhr
22. - 28.04. (Do - Mi) 18.30, 20.30 Uhr
Auf der Berlinale 2009 feierte der baskische Regisseur Roberto
Castón mit ANDER seine Weltpremiere. Der Film erzählt
die Coming-Out Geschichte des Bauern Ander, der mit Schwester und
Mutter ein eingefahrenes Leben, irgendwo in den Bergen des Baskenlands
führt. Als er sich ein Bein bricht, stellt die eingeschworene
Sippe den Landarbeiter José ein. Zwischen beiden kommt es
zu einer unterwarteten sexuellen Begegnung.
In der ländlichen Abgeschiedenheit des Baskenlandes lebt der
gut 40 Jahre alte Bauer Ander mit seiner Schwester Arantxa und seiner
alten halsstarrigen Mutter zusammen. Er führt ein monotones
Leben, das nur Arbeit kennt. Eines Tages bricht sich Ander bei einem
Unfall ein Bein und muss zwei Monate lang einen Gipsverband tragen.
Gegen den Willen der Mutter wird der peruanische Immigrant José
als Arbeitshilfe eingestellt. Sobald Ander an Krücken gehen
kann, hilft er José bei der Arbeit und ohne dass es ihm bewusst
ist, sucht er verstärkt dessen Nähe. Als er José
zu Arantxas Hochzeit einlädt, führt dies zu einem ernsten
Konflikt mit der Mutter. In einem völlig unerwarteten Augenblick
kommt es zu einer sexuellen Begegnung zwischen den beiden Männern
Roberto Caston erzählt in seinem Erstlingsfilms in langsamen
wunderschönen Bildern die behutsame Annäherung zwischen
dem frustrierten Bauern Ander und dem jungen, scheinbar naiven Peruaner
José, der die scheintote dörfliche Idylle gehörig
durcheinander bringt. Und was zunächst unmöglich erscheint,
wird plötzlich ganz einfach. (Perlen - Schwul/lesbisches Filmfestival
Hannover)
Warum sollte man sich für einen Film interessieren, der einen
einsamen baskischen Bauern in der Einöde und seine Begegnung
mit einem peruanischen Gastarbeiter zeigt? Einfach weil es sich
um einen der schönsten schwulen Liebesfilme der letzten Jahre
handelt.
In langsamen Bildern wird hier die behutsame Annäherung zwischen
dem frustrierten Bauern Ander und dem jungen, scheinbar naiven Peruaner
Jose erzählt. Als Ander einen Beinbruch erleidet, gerät
sein eintöniges Leben komplett durcheinander. Mit dem Aushilfsarbeiter
Jose kommt nicht nur Leben in die scheintote dörfliche Idylle,
sondern auch Anders Begehren gerät in Wallung. Auch für
Freunde und Familie drumherum bleibt schließlich nichts wie
es war. Und was zunächst unmöglich erscheint, wird plötzlich
ganz einfach. Ein wunderbarer Film - fast ein bisschen wie eine
europäische Antwort auf "Brokeback Mountain".(Siegessäule)
".... Ein im allerbesten Sinne schlichter Film über einen
Mann, der sich in der Mitte seines Lebens noch einmal verändern
muss, um sein Glück zu finden." (Tagesspiegel)
Ein wunderbarer Film - fast ein bisschen wie eine europäische
Antwort auf "Brokeback Mountain". (Siegessäule)
ANDER gewann im Rahmen der Berlinale 2009 den Preis des Verbands
der Europäischen Filmkunstkinos, Prix CICAE.
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