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Affliction - Ärzte ohne Grenzen im Einsatz gegen Ebola

Ende 2013 begann in Guinea der schwerste bekannte Ebola-Ausbruch. Er griff unter anderem auf Sierra Leone und Liberia über. 2014 wurde in einigen der betroffenen Länder der Notstand ausgerufen. Erst viel später proklamierte die WHO den weltweiten Gesundheitsnotstand. Der Dokumentarfilm „Affliction“ bietet einen Einblick in die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen während des Ebola-Ausbruchs in Westafrika und zeigt die schwierigen Momente der Helfenden und die Schicksale der Erkrankten und ihrer Familien.

Der Eintritt ist frei. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zur Diskussion mit einem Projektmitarbeiter oder einer Projektmitarbeiterin von Ärzte ohne Grenzen.

Affliction - Ärzte ohne Grenzen im Einsatz gegen Ebola
Jahr:
2015
Spielzeit:
70 min
Sprache des Films:
OmU
Webseite:
https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/event/affliction-im-einsatz-gegen-ebola

Ende 2013 brach Ebola in Guinea aus-  als Ausbruch wurde dies aber erst im März 2014 erkannt. Anschließend griff die Erkrankung u.a. auf Liberia und Sierra Leone über. Teilweise wurde in diesen Ländern der Gesundheitsnotstand ausgerufen, später rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen weltweiten Gesundheitsnotstand aus. Ärzte ohne Grenzen war von März 2014 an bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika - dem größten bekannten Ebola-Ausbruch - aktiv. Insgesamt waren rund 300 internationale und 4.000 lokal angestellte Mitarbeiter der Organisation im Einsatz gegen die Krankheit. Am 14. Januar 2016 erklärte die WHO die Epidemie offiziell für beendet.  Bei dem Ausbruch starben mehr als 11.300 Menschen. Auch unter dem Gesundheitspersonal haben zahlreiche Menschen im Kampf gegen die Epidemie ihr Leben verloren. Der Film „Affliction“ ist ihnen gewidmet.

Regie:
Peter Casaer
Kamera:
Renaat Lambeets
Schnitt:
Maarten Janssens
Ton:
Stijn de Meyer und Thomas Wouters