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ZWISCHEN DEN JAHREN

Nach 18 Jahren Gefängnis hat Becker endlich seine Haftstrafe abgesessen und wird entlassen. Seinen Einbruch von damals, während dem er im Affekt die Frau des Hauses als auch ihre Tochter erschoss, bereut er bis heute. Nun will er einen Neuanfang wagen, findet sogar einen Job und eine neue Liebe. Gerade als alles besser scheint, wird Becker von seiner Vergangenheit eingeholt, denn der rachsüchtige Witwer steht plötzlich vor seiner Tür.

ZWISCHEN DEN JAHREN
Jahr:
2016
Spielzeit:
97 min
Sprache des Films:
DF
Land:
D
FSK:

Karg, einfach, lakonisch. Und große Tragödie. Zwischen den Jahren erzählt von einem einfachen Mann, der wenig Worte macht und nur wenig vom Leben will. Doch unter den gegebenen Umständen ist selbst das zu viel. (Berlinale 2017)

ZWISCHEN DEN JAHREN ist vor allem auch der Versuch eines moralisch ambivalenten Genre-Updates. Ich wollte die Figuren befreien von den Plot-Mechanismen eines veralteten Subgenres wie dem Rachefilm und die Täter-Opfer-Konstellation auf den Kopf stellen, vielleicht sogar auflösen. Wir erleben diese Geschichte nicht wie üblich aus der Perspektive des Rächers und wollen irgendwann Blut sehen. Wir erleben mit dem Täter die Unausweichlichkeit der Gewalt, die er selbst in das Leben von sich und anderen gebracht hat, die alle Beteiligten zerstört und nichts als Opfer zurückgelassen hat. (Regisseur Lars Henning)

Regie:
Lars Henning
Darsteller:
Catrin Striebeck, Peter Kurth, Karl Markovics, Marko Dyrlich, Piet Fuchs

Spielzeiten

Mo 27.03 18:30
Di 28.03 18:30
Mi 29.03 18:30