SAFARI

Afrika. In den Weiten der Wildnis, dort, wo es Buschböcke, Impalas, Zebras, Gnus und anderes Getier zu Tausenden gibt, machen sie Urlaub. Deutsche und österreichische Jagdtouristen fahren durch den Busch, sie liegen auf der Lauer, sie gehen auf die Pirsch. Dann schießen sie, weinen vor Aufregung und posieren vor ihren erlegten Tieren. Ein Urlaubsfilm über das Töten, ein Film über die menschliche Natur.

SAFARI
Jahr:
2016
Spielzeit:
90 min
Sprache des Films:
DF
Land:
A
FSK:

Der afrikanische Kontinent ist berühmt für die vielen exotischen Tiere, die er beherbergt und die seit jeher Menschen aus aller Welt in ihren Bann ziehen: Elefanten, Zebras, Gnus und viele andere Arten haben hier ihre Heimat. Nicht wenige Menschen zieht es von daher zu einer Safari nach Afrika, um die Tiere in freier Wildbahn zu beobachten. Doch einigen von ihnen reicht es nicht – sie wollen die Tiere lieber erlegen und als Andenken mit nach Hause nehmen. Geleitet von Einheimischen, die sich auskennen, und bewaffnet mit großen Gewehren mit Zielfernrohren begeben sie sich auf die Pirsch. Für seinen neuen Dokumentarfilm SAFARI begleitete Regisseur Ulrich Seidl deutsche und österreichische Jagdtouristen bei ihren Ausflügen und geht in Gesprächen ihrer Motivation und ihre Haltung zu ihrem Hobby auf den Grund. (filmstarts.de)

Wie immer sind Seidls Bilder von strenger Ästhetik (...) von eigentümlicher, irritierender Schönheit. (Susan Vahabzadeh, Süddeutsche Zeitung)

Regie:
Ulrich Seidl